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Fersensporn (Kalkaneussporn)

Inhaltsverzeichnis

Diagnose Fersensporn

Du hast eine knöcherne Wucherung an der Ferse? Die vielleicht sogar mit Schwielen und Schmerzen einhergeht? Dann leidest Du mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Fersensporn. Fersensporne sind zwar nicht direkt gefährlich, können unbehandelt aber schnell sehr schmerzhaft werden. Wir bieten in unserer Praxis für Physiotherapie in Köln eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten an. Wie Fersensporne entstehen, mit was für Symptomen sie einhergehen und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du hier.

Fersensporn Behandlung Köln
Was ist ein Fersensporn?

Ein Fersensporn ist knöcherne Wucherung, die sich am Fersenbein (dem Calcaneus) bildet und Probleme verursacht. Medizinisch wird ein Fersensporn als Kalkaneussporn bezeichnet. Auf einem Röntgenbild kann ein Fersensporn bis zu 1,5 cm nach vorne ragen. Ohne sichtbaren Röntgenbefund wird der Zustand manchmal als „Fersenspornsyndrom“ bezeichnet.

Obwohl Fersensporne oft schmerzlos sind, sie können aber auch starke Fersenschmerzen verursachen. Sie treten häufig mit Plantarfasziitis zusammen auf, einer schmerzhaften Entzündung des faserigen Bindegewebsbandes (Plantarfaszie), das entlang der Fußsohle verläuft und das Fersenbein mit dem Fußballen verbindet.

Es wird zwischen einem unteren und einem oberen Fersensporn unterschieden. Wenn man zum Beispiel mit dem Fuß abknicken, wird die Sehnenplatte, die vom Fersenbein bis zu den Zehen verläuft, mit Gewalt gedehnt. Um die Spannung abzubauen und die Sehne zu verkürzen, bildet der Fuß hier einen kleinen knöchernen Fersensporn. An dieser Stelle spricht man von einem sogenannten unteren oder plantaren Fersensporn.

Es wird zwischen einem oberen und einem unteren Fersensporn unterschieden.

Aber auch die Spannung auf die Sehne zwischen Fersenbein und Wadenmuskulatur, also die Achillessehne, kann zu groß sein. Dann neigt der Fersensporn dazu, sich am oberen Ende des Rückfußes zu bilden, genauer gesagt am Ansatz zur Achillessehne. In diesem Fall spricht man von einem oberen oder dorsalen Fersensporn.

Wie entsteht ein Fersensporn?

Ein Fersensporn entsteht, wenn sich Kalkablagerungen an der Unterseite des Fersenknochens bilden. Dieser Prozess läuft normalerweise über einen Zeitraum von vielen Monaten ab. Fersensporne werden oft durch Überlastung der Fußmuskeln und Bänder, Dehnung der Plantarfaszie und wiederholtes Reißen der Membran, die den Fersenknochen bedeckt, verursacht. Fersensporn tritt besonders häufig bei Sportlern auf, deren Aktivitäten viel Laufen und Springen beinhalten.

Zu den Risikofaktoren gehören:

  • Anomalien beim Gehen, die eine übermäßige Belastung des Fersenbeins, der Bänder und der Nerven in der Nähe der Ferse verursachen
  • Laufen oder Joggen, insbesondere auf hartem Untergrund
  • Schlecht sitzendes Schuhwerk, insbesondere solches, das das Fußgewölbe nicht ausreichend stützen
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Zunehmendes Alter, wodurch die Flexibilität der Plantarfaszie abnimmt und das schützende Fettpolster der Ferse dünner wird
  • Diabetes
  • Häufige kurze körperliche Aktivität
  • Plattfüße oder hohe Fußgewölbe

Was für Symptome gehen mit einem Fersensporn einher?

Fersensporne verursachen oft keine Symptome. Sie können aber auch mit intermittierenden oder chronischen Schmerzen verbunden sein. Diese treten besonders beim Gehen, Joggen oder Laufen auf, wenn sich die Stelle der Spornbildung entzündet.

Viele Menschen beschreiben den Schmerz von Fersensporn und Plantarfasziitis als ein Messer oder eine Nadel, die in die Fußsohle sticht, wenn sie morgens zum ersten Mal aufstehen: Ein stechender Schmerz, der später in einen dumpfen Schmerz übergeht. Nach längerem Sitzen kehrt der Schmerz besonders stark zurück.

Der Fersenschmerz spricht häufig nicht gut auf Ruhe an. Nach der Nachtruhe kann sich der Schmerz verschlimmern, da sich die Plantarfaszie plötzlich dehnt. Der Schmerz lässt oft nach, je mehr der Patient sich bewegt

Diagnosestellung

Ein kompetenter Arzt sollte keine Probleme haben, einen Fersensporn durch Abtasten des Fußes zu diagnostizieren. Schwielen oder druckempfindliche Stellen lassen sich leicht feststellen. Auch die knöchernen Wucherungen leicht zu ertasten. Um die genaue Ausdehnung und Lage zu bestimmen, wird eine Röntgenaufnahme gemacht. Die Ferse wird seitlich und axial geröntgt. Im Röntgenbild ist der knöcherne Sporn meist gut sichtbar.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung und damit verbundenen Erkrankungen umfasst Bewegung, maßgeschneiderte Orthesen, entzündungshemmende Medikamente und Kortisoninjektionen. Wenn konservative Behandlungen versagen, kann eine Operation notwendig sein.

Physiotherapie und Fersensporn

In unserer Praxis für Physiotherapie in Köln nutzen unsere Physiotherapeuten erfolgreich konservative Behandlungsmethoden an um Fersensporn zu behandeln.

Behandlungsmöglichkeiten auf einen Blick.

  • Bewegung allgemein
  • Dehnübungen
  • Kräftigung
  • Orthesen/Bandagen/Tape
  • schmerzstillende Medikamente
  • Kortisoninjektionen
  • Operation

Bei mehr als 90 Prozent der Menschen tritt mit nicht-chirurgischen Behandlungen eine Besserung ein. Wenn die konservative Behandlung die Symptome des Fersensporns nach einem Zeitraum von 9 bis 12 Monaten nicht beseitigt, kann eine Operation notwendig sein, um die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

Vorbeugung

Man kann einem Fersensporn vorbeugen, indem man gut sitzende Schuhe mit stoßdämpfenden Sohlen, steifen Schäften und stützenden Fersenkappen trägt. Es gilt außerdem, geeignete Schuhe für jede Art körperlicher Aktivität zu wählen und sich vor jeder Aktivität entsprechend aufzuwärmen.

Wie kann die Physiotherapie bei einem Fersensporn helfen?

Wir bieten in unserer Praxis für Physiotherapie in Köln eine Reihe an Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Fersensporn an. Es geht in erster Linie um das Beschleunigen der Wundheilung. In einem zweiten Schritt wird das Gewebe belastungsfähiger gemacht.

Zu den Therapiemöglichkeiten gehören:

  • Dehnungsübungen
  • Aktivierung der stabilisierenden Fußmuskulatur durch Manuelle Therapie
  • Optimierung der Fußstellung
  • Faszientherapie zur Verbesserung der Durchblutung
  • Bandagieren oder Tapen, um beanspruchte Muskeln und Sehnen zu entlasten
  • Stoßwellentherapie (um Verhärtungen im Gewebe „aufzuweichen“)
  • Schuhempfehlungen oder Schuheinlagen und orthopädische Hilfsmittel

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