Stoßwellentherapie

Was ist die Stoßwellentherapie?

Bei der radialen Stoßwellentherapie werden über Impulse eines Applikatorkopfes Druckwellen in den anzuwendenden Gewebebereich freigesetzt. Radial bedeutet, dass sich diese Impuls-Stoßwellen dann von der Kontaktstelle aus in alle Richtungen verteilen, wodurch das gesamte gewünschte Behandlungsgebiet erreicht werden kann (Somit ist das Zielvolumen höher als bei einer fokussierten Stoßwellen-Therapie).

Wir setzen bei unsere Therapie auf das Gerät enPlusPro von der Firma Zimmer. Das Gerät arbeitet mit einem Luftdrucksystem, welches ein fünfmal schwereres Projektil und eine niedrigere Aufprallgeschwindigkeit des Projektils besitzt, was für die Patienten wiederum eine schmerzfreiere Therapie bei gleicher Wirksamkeit zu anderen Herstellern ermöglicht.

Kurz gesagt: Wir aktivieren körpereigene reaktive Systeme durch die mechanische Stimulation einer das Gewebe passierenden Wellenfront.

Wann wird die radiale Stoßwellen-Therapie angewendet ?

Gewebereaktionen und Stoffwechseleffekte der radialen Stoßwellen-Therapie:

  • erhöht den lokalen Stoffwechsel
  • Veränderung der Zellmembran-Durchlässigkeit
  • Verbesserung der Zellstruktur
  • Verbesserung der Gewebestabilität
  • Höhere Zellaktivität durch Genaktivierung
  • Ausschüttung von Substanz P (Wachstums- und Schmerzmediator-Hormon)
  • Lösung von pathologischen Cross-Links (Gewebeverklebungen)

Wann sollte man die radiale Stoßwellen-Therapie nicht anwenden?

  • Patienten mit Gerinnungsstörungen/Marcumarpatienten
  • Tumorpatienten
  • Wachstumsfugenbereich bei Heranwachsenden
  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher

Was kann mit der radialen Stoßwellen-Therapie behandelt werden?

Wir behandeln folgende Beschwerden in unserer Praxis für Physiotherapie in Köln erfolgreich mit den Techniken der radialen Stoßwellen-Therapie:

  • Muskuläre Verspannungen
  • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis radialis/ulnaris)
  • Chronische Schultersehnenbeschwerden mit und ohne Verkalkungen (Impingement-Syndrom, Tendinitis calcanea)
  • Fersensporn
  • Patellaspitzensyndrom
  • Tibiakantensyndrom
  • Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm (Bursitis trochanterica)
  • Chronische Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (Myofasziale Schmerzsyndrome)
  • Nicht-heilende Knochenbrüche

Du hast weitere Fragen?

Wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbare bei uns in der Praxis für Physiotherapie in Köln einen Termin.

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