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Präventionskurse

Was sind eigentlich Präventionskurse?

Unsere Präventionskurse sind durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) nach § 20 SGB V geprüft und mit dem “Prüfsiegel Deutscher Standard Prävention” zertifiziert und somit bezuschussungsfähig.

Mit unseren Präventionskursen helfen wir dir in unserer Praxis für Physiotherapie in Hürth mit gezieltem Training, deine Muskulatur aufzubauen. Das gezielte Training von Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer stärkt deine allgemeine Muskulatur und verbessert das Wohlbefinden. Du beugst somit einer Vielzahl von Beschwerden vor oder linderst bestehende Schmerzen erfolgreich. Zudem wird die Wahrnehmung für funktionelles und physiologisches Bewegen geschult. Darüber hinaus zielt der Kurs darauf ab, dein Wissen über gesunde Ernährung und effektives Stressmanagement zu erweitern.

Die Übungen werden frei und teils an Geräten mit unseren Physiotherapeuten ausgeführt.
Zusätzlich geben wir dir Hintergrund- und Effektwissen mit und befähigen dich zum eigenständigen Training zu Hause nach erfolgreich absolviertem Kurs.

Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten

In der Regel fördern gesetzliche Krankenversicherungen und Ersatzkassen die Teilnahme an zertifizierten Präventionskursen. Am besten fragst du bei deiner Krankenkasse nach oder suchst die Homepage der Krankenkasse auf. Dort findest du sicherlich Informationen über die Höhe der Bezuschussung. Falls nicht alle Kosten übernommen werden, trägst du einen Eigenanteil der Kursgebühren. Die Bezuschussung ist im Sozialgesetzbuch SGB geregelt. Häufig übernehmen Krankenkassen auch die kompletten Kosten. Das Gute ist aber: Alle Krankenkassen beteiligen sich an unseren zertifizierten Präventionskursen.


Welche Kurse bieten wir an?

In Hürth bieten wir einen speziellen Ü60-Kurs an, der jeden Montag um 11:30 Uhr stattfindet. Dieser Kurs richtet sich an ältere Erwachsene, die fit und aktiv bleiben möchten. Für alle, die an einem allgemeinen Präventionskurs interessiert sind, gibt es ebenfalls montags um 19:00 Uhr einen regulären Kurs, der darauf abzielt, die Gesundheit zu fördern und das Wohlbefinden zu steigern.

Die Beweglichmacher - Gesunder Rücken
Präventionskurs "Gesunder Rücken" bei den Beweglichmachern

Wie ist der Ablauf strukturiert?

Der Kurs beginnt damit, dass der anleitende Physiotherapeut in der ersten Stunde einen Überblick über die allgemeine Leistungsfähigkeit der Teilnehmer gewinnt. Auf dieser Basis wird in den folgenden Einheiten das Programm individuell angepasst, um optimal auf deine Bedürfnisse und Ziele einzugehen. So profitierst du von einem Training, das speziell auf dich abgestimmt ist.

Wie funktioniert die Bezuschussung?

Die Teilnahme und die Bezuschussung sind einfach geregelt. Alle notwendigen Unterlagen erhältst du bei uns in der Praxis für Physiotherapie in Hürth.

Du entscheidest dich am Präventionskurs  bei uns in Hürth teilzunehmen.

Die Kursgebühren bezahlst du direkt bei uns.

Nach Teilnahme erhältst du ein Zertifikat / Teilnahmebescheinigung über den Abschluss des Präventionskurses.

Diese Unterlagen kannst du bei deiner Krankenkasse einreichen. Deine Krankenkasse überweist dir die Bezuschussung auf dein Konto zurück.

Bis zu 100% Kostenübernahme durch die Krankenkasse!

Wie oft kann ich einen Kurs machen?

In der Regel kannst du als Versicherter an zwei Kursen in unserer Praxis für Physiotherapie Hürth pro Jahr teilnehmen.

Wie lange dauert der Kurs?

Jeder Kursreihe umfasst 8 Kurseinheiten á 60 Minuten. In der Regel nehmen 6 bis 10 Teilnehmer an unseren Kurs teil.

Was muss ich zum ersten Kurs mitbringen?

Sei gut gelaunt und freue dich auf spannende Übungen. Folgende Dinge solltest du zusätzlich mitbringen, damit du gut in den Kurs starten kannst:

  • Sportlich bequeme Kleidung
  • Etwas zu trinken
  • Handtuch

Was kostet mich der Kurs?

Der Präventionskurs „Gesunder Rücken“ kostet bei uns 120€ für 8 Kurseinheiten á 60 Minuten. Wie oben bereits geschrieben werden circa 75 bis 100% der Kosten, je nach Krankenkasse, übernommen.

Wo muss ich mich anmelden?

Für die Anmeldung zu unseren Kursen nimm bitte Kontakt mit der jeweiligen Praxis auf. Du hast die Möglichkeit, das Anmeldeformular vor Ort auszufüllen oder dich telefonisch anzumelden. In diesem Fall senden wir dir das Formular gerne per E-Mail zu.

Inhalte der Kurse

Der Kurs legt den Schwerpunkt auf aktives Bewegen, um die körperliche Fitness und Gesundheit zu fördern. Ergänzend dazu vermittelt der Physiotherapeut im Laufe des Kurses wichtige Informationen zu gesunder Ernährung und effektivem Stressmanagement. Am Ende des Kurses erhält jeder Teilnehmer neben der offiziellen Teilnahmebescheinigung ein BEWEGLICHMACHER-Handout, das eine bildliche Darstellung von Übungen sowie weitere nützliche Inhalte umfasst.

Du hast weitere Fragen?

Gerne stehen wir dir für weitere Fragen zum Thema Präventionskurse zur Verfügung.


Physiotherapeutische Behandlung - Die Beweglichmacher Köln & Hürth

Skoliose Behandlung n. Schroth

Bei Skoliose aktiv gegensteuern – mit einem individuellen Therapieansatz

 

Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Unbehandelt kann sie zu Haltungsschäden, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Therapie lässt sich gezielt gegen die Wirbelsäulenverkrümmung vorgehen – und genau hier setzt die Schroth-Methode an.

Was ist die Schroth-Therapie?

Die Schroth-Therapie ist eine weltweit anerkannte Therapieform, bei der durch spezielle Atemtechniken, Haltungsschulung und individuell angepasste Übungen die Wirbelsäule aufgerichtet, Fehlhaltungen korrigiert und Schmerzen reduziert werden. Besonders effektiv ist die Behandlung bei idiopathischer Skoliose im Wachstum, aber auch Erwachsene mit Skoliose profitieren deutlich.

Ein zentraler Bestandteil der Schroth-Therapie sind auch gezielte Lagerungstechniken, die helfen, die Wirbelsäule zu entlasten und asymmetrische Muskelaktivität auszugleichen. Dabei wird der Körper in bestimmten Positionen gelagert, um die skoliotische Fehlstellung sichtbar zu machen und gezielt gegenzusteuern.
Durch passive oder aktiv gestützte Lagerungen – z.B. in der Seitlage, Bauchlage oder Rückenlage mit Keilen, Rollen oder speziellen Lagerungshilfen – können gezielt die konkaven und konvexen Seiten der Wirbelsäule angesprochen werden. Dies schafft die Grundlage für das Erlenen der korrekten Körperwahrnehmung und Haltungskorrektur.
Lagerungen dienen außerdem dazu, die sogenannte Dreidimensionale-Skoliose-Korrektur optimal vorzubereiten oder zu vertiefen.

Wo kann ich mich behandeln lassen?

Unsere modernen Physiotherapiepraxen bieten innovative „Skoliose Behandlung n. Schroth“ an verschiedenen Standorten an. Unser qualifiziertes Team fördert Ihre Gesundheit durch empathische Fachbetreuung. Erleben Sie, wie Skoliose Behandlung n. Schroth Ihre Beweglichkeit steigert und Ihr Wohlbefinden verbessert – für eine nachhaltige Erhöhung Ihrer Lebensqualität. Diese Leistung bieten wir an den folgenden Standorten an: Hürth, Frechen, Köln Weiden, Köln Innenstadt, Köln Breite Straße, Erftstadt.

Für wen ist die Skoliosebehandlung nach Schroth geeignet?

Unsere Schroth-Therapie eignet sich besonders für:

  • Kinder und Jugendliche mit idiopathischer Skoliose (z. B. im Rahmen einer Korsettbehandlung oder zur Prophylaxe einer Verschlechterung)

  • Erwachsene mit struktureller Skoliose oder begleitenden Rückenschmerzen

  • Patient:innen, die eine konservative Therapie bevorzugen

Persönlich. Effektiv. Nachhaltig.

Unsere speziell geschulten Physiotherapeut:innen nehmen sich Zeit für dich. In einem ausführlichen Erstgespräch analysieren wir deine Skoliose-Ausprägung und erstellen einen individuellen Übungsplan – exakt abgestimmt auf deine Bedürfnisse und körperlichen Voraussetzungen.

Durch regelmäßige Therapieeinheiten, aktive Mitarbeit und gezielte Heimübungen können wir gemeinsam viel erreichen:

✔ Mehr Stabilität
✔ Verbesserte Körperhaltung
✔ Weniger Schmerzen
✔ Mehr Bewegungsfreiheit im Alltag

Jetzt Termin vereinbaren – Skoliose wirksam behandeln lassen

Du möchtest deine Skoliose behandeln lassen oder suchst eine spezialisierte Praxis für die Schroth-Therapie? Dann bist du bei uns genau richtig.

Vereinbare jetzt deinen Termin in unserer Physiotherapie Praxis Köln-Weiden – wir unterstützen dich auf dem Weg zu einer gesunden, aufgerichteten Wirbelsäule.

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Gerne stehen wir dir für weitere Fragen zum Thema Skoliose Behandlung n. Schroth zur Verfügung.


Physiotherapeutische Behandlung - Die Beweglichmacher Köln & Hürth

Manuelle Therapie

Was ist die manuelle Therapie?

Die bereits im Altertum von Hippokrates verwendeten Griff- und Massagetechniken zur Behandlung von Gelenktraumata werden in der heutigen Fachsprache “manuelle Therapie” genannt. Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen „manus“ ab und bedeutet Hand. Das bedeutet, dass die Therapie eine sogenannte „hands on“ Therapie ist und von der Hand des Therapeuten profitiert.

Die manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparats untersucht und behandelt werden. Diese Funktionsstörungen können durch Fehlfunktionen der Knochen, Muskeln oder Nerven an den Gelenken ausgelöst werden. Die manuelle Therapie baut auf spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken auf, die Schmerzen lindern und Bewegungsstörungen beseitigen. Dabei untersucht der Physiotherapeut zunächst das betroffene Gelenk auf seine Gelenkmechanik, Muskelfunktion und Bewegungskoordination. Darauf aufbauend erstellt der Physiotherapeut einen individuellen Behandlungsplan.

In der manuellen Therapie steht nicht nur die passive Behandlungstechnik im Fokus, sie kann auch durch aktive Übungen erweitert und mit ihr kombiniert werden.

Seit 1976 darf die manuelle Therapie nur von speziell dafür ausgebildeten und weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden. Hier werden sowohl die
anatomischen Kenntnisse als auch die Biomechanik des menschlichen Bewegungsapparates vorausgesetzt. Diese Therapieform ist von der heutigen Medizin anerkannt und kann vom Arzt, mittels Rezept, verordnet werden.

In unseren Physiotherapiepraxen in Köln, Hürth, Frechen & Erftstadt arbeiten speziell für die manuelle Therapie ausgebildete Physiotherapeuten.

Wo kann ich mich behandeln lassen?

Unsere modernen Physiotherapiepraxen bieten innovative „Manuelle Therapie“ an verschiedenen Standorten an. Unser qualifiziertes Team fördert Ihre Gesundheit durch empathische Fachbetreuung. Erleben Sie, wie Manuelle Therapie Ihre Beweglichkeit steigert und Ihr Wohlbefinden verbessert – für eine nachhaltige Erhöhung Ihrer Lebensqualität. Diese Leistung bieten wir an den folgenden Standorten an: Hürth, Frechen, Köln Weiden, Köln Innenstadt, Köln Breite Straße, Erftstadt.

Wann wird die manuelle Therapie angewendet?

Im Fokus der manuellen Therapie steht die Mobilisation der Gelenke. Das Ziel ist die Bewegungserweiterung bei Einschränkungen des Bewegungsapparates. Außerdem lassen sich Fehlfunktionen in der Bewegungskette lösen. Hierfür wird häufig die Gleit- und Rolltheorie aus der Gelenkmechanik angewendet. Bei der manuellen Therapie gibt es zwei Anwendungstheorien, die mit unterschiedlichen Zuggraden des Therapeuten arbeiten.
Je nach Intensität des Zuges durch den Therapeuten, lässt sich die Gelenksernährung verbessern und die Bewegung erweitern.

Bei der Verbesserung der Gelenksernährung geht es in erster Linie darum, bestehende Schmerzen zu lindern. Bei der Bewegungserweiterung geht es darum, die Fehlfunktion der beiden Gelenkpartner zu verbessern, um die ursprüngliche Bewegung des Gelenks wiederzuerlangen.

Was kann mit der manuellen Therapie behandelt werden?

Ziel der manuellen Therapie ist die Wiederherstellung des Zusammenspiels zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

In unseren Praxen in Köln, Hürth, Frechen & Erftstadt profitieren folgende Beschwerdebilder nach nur wenigen Anwendungen von der manuellen Therapie:

• Rückenschmerzen
Kiefergelenksprobleme
• Instabilitäten nach Sportverletzungen
Jumper’s Knee
• Stauchungen
• Arthrose
• Bewegungseinschränkungen/Verminderte      Gelenkbeweglichkeit
• Gelenkblockierung
• Osteochondrose
• Nach Entzündungen von Gelenken
• Nach Operationen und Ruhigstellung
Migräne/Kopfschmerzen
Schwindel
• Sprunggelenksfraktur
Fersensporn

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CMD

Craniomandibuläre Dysfunktion

Du wachst morgens mit Kopf- oder Ohrenschmerzen auf? Dein Nacken oder Rücken fühlt sich verspannt an? Im Laufe des Tages plagen Dich Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen? Auch wenn es sich auf den ersten Blick komisch anhört, Du könntest unter einer Kiefergelenksdysfunktion leiden.

Aufgrund der vielseitigen Symptome wird CMD oftmals erst viel zu spät erkannt und behandelt. Deshalb erfährst Du hier, welche Symptome auf CMD hinweisen und welche Therapieansätze es gibt.

CMD ist die Abkürzung für craniomandibuläre Dysfunktion. Bei diesem Krankheitsbild stimmt – salopp gesagt – „etwas mit den Kiefergelenken nicht“. Der Begriff bezieht sich auf eine Gruppe von Erkrankungen, die das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur und die damit verbundenen Strukturen betreffen. Die Krankheit ist sehr vielschichtig, was Du auch noch an der Bandbreite der möglichen Symptome sehen wirst und erfordert deshalb hohes interdisziplinäres Wissen vom behandelnden Arzt und Therapeuten.
Kiefergelenksbeschwerden treten relativ häufig auf und betreffen bis zu 25% der deutschen Bevölkerung, obwohl nur etwa 5% wegen ihrer Symptome medizinische Hilfe suchen. Sie können in jedem Alter auftreten, sind aber bei Frauen und im Alter zwischen 20 und 50 Jahren häufiger.

Wie entsteht CMD?

Es gibt eine Reihe möglicher Faktoren, wie es zu CMD kommen kann:

  • Zahnverlust
  • Unprofessioneller Zahnersatz
  • Zahnfehlstellungen
  • Kieferfehlstellungen
  • Überaktivität der Muskeln (Zähneknirschen oder -pressen)
  • hormonelle Störungen
  • Stress
  • psychische Probleme
  • Grunderkrankungen wie Rheuma, Arthrose und Arthritis. Diese Faktoren bewirken, einzeln oder in Kombination, dass die Kiefermuskeln permanent unter Spannung stehen und sich letztendlich verspannen.

Symptome einer CMD?

Die 3 Leitsymptome von CMD sind:

    • eingeschränkte Kieferfunktion
    • Gesichtsschmerzen
    • Gelenkgeräusche

Vor allem Schmerzen, die unmittelbar vor dem Tragus des Ohres lokalisiert sind und auf das Ohr, die Schläfe, die Wange und entlang des Unterkiefers ausstrahlen, sind für eine Kiefergelenkserkrankung in hohem Maße diagnostisch.

Zusätzlich zu den oben genannten kardinalen Symptomen treten sogenannte Begleitsymptome auf. Diese sind sehr vielfältig:

CMD
CMD

Diagnosestellung

Wie bereits oben erwähnt, sind Kiefergelenksdysfunktionen ein äußerst komplexes Krankheitsbild, welches hohes interdisziplinäres Wissen vonseiten des Arztes sowie die enge Zusammenarbeit von verschiedenen Ärzten und Therapeuten erfordert. Oftmals vermuten Patienten nicht, dass ihre Beschwerden vom Kiefer ausgehen, da die Symptome an anderen Stellen auftreten. Ein erfahrener Arzt wird das Krankheitsbild jedoch erkennen und passende Therapiemöglichkeiten in die Wege leiten. Deshalb bei dem Verdacht auf CMD frühzeitig einen Spezialisten aufsuchen!

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Therapiekonzepte für CMD. Diese werden individuell auf den Patienten abgestimmt. Schon eine Aufbissschiene kann zur Entspannung der Kaumuskulatur beitragen und die Beschwerden lindern. Darüber hinaus können Entspannungsübungen, Dehnübungen oder eine Physiotherapie helfen. Auch schmerzlindernde Medikamente können verschrieben werden, um zunächst einmal die Schmerzen zu lindern.

Wie kann die Physiotherapie bei CMD helfen?

Es gibt einige grundlegende Behandlungsmethoden, die Physiotherapeuten fast immer im Zuge der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen anwenden. Dazu zählen:

  • Eigenübungen

Natürlich sollte der Behandlungsplan individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten sein! Einen guten Physiotherapeuten erkennst Du daran, dass er sich Zeit für ein ausführliches Anamnesegespräch nimmt, in dem er sich nach dem Verlauf der Krankheit, bisherigen Behandlungen und aktuellen Symptomen erkundigt, um Deine Bedürfnisse optimal zu analysieren.

 

Beweglichmacher – Deine Physiotherapie in Köln, Hürth, Frechen und Erftstadt!

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Kopfschmerzen (Cephalgie)

Diagnose Kopfschmerzen

Kopfschmerzen kennt jeder. Man kann sie gut und gerne als Volkskrankheit bezeichnen. Sie sind nach Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzform in Deutschland. Während sich bei einem Großteil der Betroffenen die Kopfschmerzen nur leicht bis mittelschwer äußern und maximal ein bis zwei Tage anhalten, können wiederkehrende oder starke Kopfschmerzen die Lebensqualität der Betroffenen extrem beeinträchtigen.

Sehr wichtig ist in diesem Fall, die Ursache und die Form der Kopfschmerzen herauszufinden, um dann geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Wenn Dein Kopf schmerzt, liegt es nämlich oft nicht an etwas, das in Deinem Kopf nicht stimmt. Die Schmerzsignale werden von einem anderen Teil des Körpers gesendet oder weitergeleitet. Beispielsweise von einem eingeklemmten Nerv oder einem Muskel, der aufgrund von Fehl- oder Überbeanspruchung verkrampft. Kopfschmerzen können verschiedenste Ursachen haben. Festzuhalten bleibt, dass es sich entweder um ein Problem in den Muskeln oder Gelenken oder auch um ein mechanisches Ungleichgewicht im Gehirn handelt.

Was sind Kopfschmerzen?

Ein Kopfschmerz kann jeden Teil des Kopfes betreffen. Demzufolge kann der Schmerz an einer oder mehreren Stellen gleichzeitig auftreten. Ärzte kategorisieren Kopfschmerzen vor allem danach, ob eine zugrunde liegende Erkrankung für die Schmerzen verantwortlich ist oder ob der Kopfschmerz selbst die Erkrankung darstellt. In dem ersten Fall handelt es sich um sekundäre Kopfschmerzen, wohingegen es sich im zweiten Fall um primäre Kopfschmerzen handelt.

Primäre Arten von Kopfschmerz

Ein primärer Kopfschmerz ist kein Symptom einer Grunderkrankung. Stattdessen resultieren diese Kopfschmerzen aus Problemen mit den Strukturen des Gehirns, des Kopfes oder des Halses.

Primärer Kopfschmerz kann als Folge einer Überaktivität der folgenden Bereiche auftreten:

    • Bestimmten Bereichen des Gehirns
    • Blutgefäße
    • Muskeln
    • Nerven
    • Gehirnchemikalien

Wie können Kopfschmerzen entstehen?

Mögliche Faktoren

Mögliche Faktoren zur Entstehung von Kopfschmerzen sind:

    • Grunderkrankungen
    • Schwangerschaft
    • Stress, Depressionen oder Angstzustände
    • Migräne
    • Bluthochdruck
    • Verletzungen/Unfälle
    • Umwelteinflüsse wie beispielsweise das Wetter

Symptome

Kopfschmerzen können je nach Ursache von einer Bandbreite an verschiedenen Symptomen einhergehen. Einige davon sind:

    • Nackenschmerzen
    • Muskelverspannungen
    • Schwäche
    • Schwindel und Benommenheit
    • Tränenfluss oder Rötung des Auges
    • Unruhe
    • Ein Gefühl der Verstopfung der Nase
    • Schlafstörungen
    • Empfindungsstörungen wie beispielsweise Veränderungen des Sehvermögens
    • Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen
    • Übelkeit und Erbrechen

Merkmale der Kopfschmerzen

Die Merkmale eines Kopfschmerzes und somit die Auswirkungen auf das tägliche Leben können variieren. Ein Kopfschmerz kann:

    • Eine oder beide Seiten des Kopfes betreffen
    • Von einem zentralen Punkt ausstrahlen
    • Einen scharfen, pochenden oder dumpfen Schmerz haben
    • Sich schraubstockartig anfühlen
    • Allmählich oder plötzlich auftreten
    • Ein paar Minuten bis mehrere Tage andauern

Kopfschmerz vom Spannungstyp

Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Form des primären Kopfschmerzes. Der Schmerz tritt meist allmählich auf, oft mitten am Tag. Betroffene beschreiben den Schmerz so, als ob sie ein enges Band um den Kopf gebunden hätten. Es handelt sich um einen konstanten, dumpfen Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes, der oftmals auch in den Nacken ausstrahlt.

Spannungskopfschmerzen können episodisch oder chronisch auftreten:

    • Episodisch: Diese Attacken dauern in der Regel ein paar Stunden oder auch mehrere Tage andauern.
    • Chronisch: Hierbei handelt es sich um Kopfschmerzen vom Spannungstyp, die an 15 oder mehr Tagen pro Monat über mindestens 3 Monate hinweg auftreten.

Kopfschmerz bei Medikamenten Übergebrauch

War früher als Rebound-Kopfschmerz bekannt und tritt auf, bei übermäßiger Einnahme von Schmerzmitteln. Diese Kopfschmerzen entstehen in der Regel durch die Einnahme und Kombination von folgenden Schmerzmitteln:

    • Präparate, die Koffein, ASS und/oder Paracetamol enthalten
    • Migränemedikamente wie Ergotamin und Triptane
    • Opioide wie Codein, Morphin oder Paracetamol

Der Rebound-Kopfschmerz tritt in der Regel täglich auf und kann den ganzen Tag anhalten. Dabei sind die Schmerzen meist schwach. Bei Wirkungsminderung der Schmerzmittel können schwere Episoden der Kopfschmerzen entstehen. Neben den Kopfschmerzen können folgende Beschwerden auftreten:

Migränekopfschmerz

Migränekopfschmerzen gehen mit pulsierenden, pochenden Schmerzen einher. Er tritt oft auf einer Seite des Kopfes auf, kann aber auch die Seite wechseln. Die Migräne lässt sich in Migräne mit Aura und ohne Aura einteilen. Bei der Migräne mit Aura haben die Betroffenen folgenden Begleitsymptome:

    • Schwindel
    • Empfindungsstörungen, wie beispielsweise Veränderungen des Sehvermögens (Aura)
    • Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen
    • Übelkeit möglicherweise mit Erbrechen

Migränekopfschmerz ist die zweithäufigste Form des primären Kopfschmerzes. Er beeinträchtigt die Lebensqualität von Betroffenen extrem. Eine Migräneepisode kann von wenigen Stunden bis zu 2 bis 3 Tagen andauern. Die Häufigkeit der Episoden kann stark variieren: Sie können einmal pro Woche oder nur einmal im Jahr auftreten.

Die Ursache der Migräne ist bis heute unerklärlich. Es gibt viele Gründe, die eine Migräne Attacke auslösen können. Dabei lässt sich ein Zusammenhang zwischen bestimmten Nahrungsmitteln, wie Rotwein und Schokolade feststellen. Auch Stress kann eine Migräneattacke auslösen. Neue Forschungen haben gezeigt, dass Migräne die Ursache für eine Fehlbildung des Herzens sein kann.

Cluster Kopfschmerz

Bei Cluster Kopfschmerzen kommt es häufig zu einseitigen, sehr starken Schmerzepisoden im Bereich des Kopfes und Gesichtes. Der Hauptschmerz ist im Bereich hinter den Augen und in der Stirn- und Schläfenregion lokalisiert. Diese Kopfschmerzen dauern in der Regel zwischen 15 Minuten und 3 Stunden und können 1 bis 8 Mal pro Tag auftreten. Cluster-Kopfschmerzen treten häufig 4 bis 12 Wochen lang auf und verschwinden dann wieder. Sie neigen dazu, jeden Tag etwa zur gleichen Zeit aufzutreten. Zwischen den Clustern kann die Person keinerlei Symptome haben. Diese Remissionsphasen können Monate oder Jahre dauern. Bei der Diagnose „Cluster-Kopfschmerzen“ müssen wenigstens 5 Attacken mit mindestens einem Begleitsymptom vorhanden sein. Zu den Begleitsymptomen zählen:

    • Kurze, aber heftige Schmerzen
    • Schmerzen um ein Auge herum
    • Tränenfluss oder Rötung des Auges
    • Ein hängendes Augenlid
    • Verstopfte oder laufende Nase
    • Pupille eines Auges merklich verkleinert
    • Schwitzen im Gesicht

Sekundäre Arten von Kopfschmerz

Sekundäre Kopfschmerzen sind Symptome von Grunderkrankungen. Mögliche Ursachen für einen sekundären Kopfschmerz können sehr vielfältig sein. Erwiesen sind unter anderem folgende Auslöser:

    • Schwangerschaft
    • systemische Erkrankungen wie beispielsweise eine Infektion
    • Schilddrüsenunterfunktion
    • Schlaganfall
    • Hirntumor
    • Dehydrierung

Sekundäre Kopfschmerzen sind oftmals harmlos, können aber auch aus ernsthaften gesundheitlichen Problemen resultieren. Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn ein Kopfschmerz:

    • schwer oder störend ist
    • länger als 2 Tage anhält
    • regelmäßig auftritt
    • durch die Einnahme von Medikamenten nicht besser wird
    • zusammen mit anderen Symptomen auftritt, wie zum Beispiel Fieber, Gefühlsveränderungen oder Nackensteifigkeit auftritt

Dann gibt es noch die Unterscheidung in zervikogene und haltungsbedingte Kopfschmerzen. Der zervikogene Kopfschmerz geht von den Strukturen in der Halswirbelsäule aus und strahlt in andere Bereiche, wie den Hinterkopf, den Scheitel und/oder die Seite des Kopfes aus. Diese Art von Kopfschmerz kann schleichend oder als Folge einer Verletzung auftreten. Eine Person, die unter einem zervikogenen Kopfschmerz leidet, kann über eine Zunahme der Symptome bei Bewegung des Kopfes oder des Nackens und einer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit klagen. Andere Symptome, die mit zervikogenen Kopfschmerzen in Verbindung gebracht werden, sind:

    • Nackenschmerzen
    • Muskelverspannungen
    • Schmerzen über den Gelenken im Nacken
    • Schulter-/Armschmerzen auf der gleichen Seite des Kopfschmerzes
    • Schwindel und Benommenheit

Zervikogene Kopfschmerzen und die damit verbundenen Symptome sind typischerweise das Ergebnis von steifen Gelenken im Nacken, Weichteilverspannungen, Triggerpunkten und möglicherweise einer Nervenreizung.

Haltungsbedingte Kopfschmerzen hingegen entstehen durch wiederholtes und zu langes Sitzen oder Stehen in einer Weise, die für den Körper nicht natürlich ist. Mit der Zeit werden die Muskeln durch die Fehlbelastung überlastet und es kommt zu einer degenerativen Abnutzung:

Sie werden wund und verkrampfen, manchmal bilden sich sogar Knoten. Dies führt schließlich dazu, dass der Bewegungsapparat dazu gezwungen wird, dies zu kompensieren und sich die Verantwortung auf andere Muskeln und Gelenke verlagert. Diese Kompensation führt dazu, dass sich die Gelenke in einer Weise bewegen, die unnatürlich und dafür nicht geeignet ist. Dies kann wiederum dazu führen, dass Nerven eingeklemmt werden – was uns Schmerzen bereitet.

Diagnostik

Ein kompetenter Arzt kann in der Regel die Diagnose eines Kopfschmerztyps stellen, nachdem er die betroffene Person ausführlich nach ihren Symptomen, der Art des Schmerzes und den Zeitpunkten und Mustern der Attacken befragt hat.

In einigen Fällen kann der Arzt Tests durchführen oder anfordern, um ernstere Ursachen für Kopfschmerzen auszuschließen. Die Tests können Blutproben oder bildgebende Verfahren wie eine CT- oder MRT-Untersuchung beinhalten.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Ruhe und schmerzlindernde Medikamente sind die wichtigsten Behandlungsmethoden für Kopfschmerzen. Zu den Optionen gehören:


    • rezeptfreie Medikamente zur Schmerzlinderung, wie beispielsweise nichtsteroidale Antirheumatika
    • verschreibungspflichtige Medikamente zur Schmerzlinderung
    • Vorbeugende Medikamente für bestimmte Erkrankungen, wie zum Beispiel Migräne
    • Behandlungen für Grunderkrankungen

Um Kopfschmerzen durch Medikamenten Überschuss zu vermeiden ist es wichtig, den Dosierungsempfehlungen des Arztes genau zu folgen. Die Behandlung von Kopfschmerzen bei medikamentöser Fehlnutzung beinhaltet die Reduzierung oder das Absetzen der Medikamente. Ein Arzt kann helfen, einen Plan zu entwickeln, wie man das Medikament absetzen kann. In extremen Fällen kann ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig sein, um den Entzug sicher und effektiv zu gestalten.

Außerdem gibt es verschiedene alternative Formen der Kopfschmerzbehandlung. Einige Ansätze sind:

    • Akupunktur
    • kognitive Verhaltenstherapie
    • Hypnose
    • Meditation

Es gibt außerdem einige Dinge, auf die jeder Mensch selbst achten kann, um Kopfschmerzen zu vermeiden oder die Schmerzen zu lindern. Diese sind unter anderem:

    • Wärme- oder Eispackungen auf den Kopf oder Nacken legen (Eis nie direkt auf die Haut)
    • Stressfaktoren vermeiden, wann immer es möglich ist
    • gesunde Bewältigungsstrategien für unvermeidbaren Stress nutzen
    • regelmäßige Mahlzeiten für einen stabilen Blutzuckerspiegel
    • ausreichend Schlaf in einer kühlen, dunklen und ruhigen Umgebung
    • regelmäßig Sport treiben für eine gute körperliche Grundkondition
    • Alkoholkonsum einschränken
    • viel Wasser trinken

Wie kann die Physiotherapie bei Kopfschmerzen helfen?

Bestimmte Formen von Kopfschmerz können mithilfe von Physiotherapie hervorragend therapiert werden. In der Regel wird Physiotherapie z.B. bei zervikogenen Kopfschmerzen verordnet. Unsere Physiotherapeuten werden eine umfassende muskuloskelettale Untersuchung durchführen, um festzustellen, welche Strukturen zu den Symptomen beitragen. Die Untersuchung umfasst die Beurteilung des Bewegungsumfangs des Kopfes/Nackens, der Gelenkbeweglichkeit, der Muskelverspannungen, Triggerpunkte, der Kraft und Ausdauer der tiefen Nackenmuskeln und der Körperhaltung.

Bei anderen Arten von Kopfschmerzen, wie beispielsweise Migräne, ist ein ausführliches Anamnesegespräch unverzichtbar. Auf Grundlage dessen wird Dein Therapeut Dir einen individuellen Therapieplan zusammenstellen. Dieser wird Elemente der Manuellen Therapie, Massage und manuellen Lymphdrainage enthalten, welche die Schmerzen verringern und die Bewegung des Kopfes und Nackens verbessern.

Zusätzlich zu manuellen Therapietechniken wird die Behandlung, Übungen zur Steigerung der Kraft und Ausdauer der tiefen Nackenbeugemuskeln und der oberen Rückenmuskeln beinhalten. Weitere physiotherapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Kopfschmerzen sind:

    • Klassische Massagetherapie
    • Kardiovaskuläres Training
    • Schulung der Körperhaltung und Körpermechanik
    • Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit

 

Beweglichmacher – Deine Physiotherapie in Köln, Hürth, Frechen und Erftstadt!

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Morbus Parkinson

Diagnose Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine Störung des Gehirns, die sich mit der Zeit verschlimmert. Zu den Symptomen gehören Zittern, Steifheit oder Rigidität und Langsamkeit der Bewegungen. Es gibt bislang noch keine Heilung für die Parkinson-Krankheit, daher konzentriert sich die Behandlung in der Regel auf die Kontrolle der Symptome, typischerweise mit Medikamenten, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

Morbus Parkinson ist kurz gesagt, eine Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Diese sind für die Kontrolle und Koordination von Bewegungen verantwortlich. Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems, dabei sind in Deutschland schätzungsweise 250.000 Menschen an Morbus Parkinson erkrankt. Die Wahrscheinlichkeit, das Parkinson-Syndrom zu entwickeln, wächst mit steigendem Lebensalter: während nur 1% der 60-Jährigen an Parkinson leiden, sind es 3% der 80-Jährigen.

Wie entsteht Morbus Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit ist das Ergebnis des Verlusts von Nervenzellen in dem Teil des Gehirns, der für die Kontrolle und Koordination von Bewegungen verantwortlich ist. Die betroffenen Nervenzellen produzieren einen Neurotransmitter namens Dopamin. Dieser hilft den Nervenzellen bei der Kommunikation. Ein verminderter Dopaminspiegel bedeutet, dass der betroffene Teil des Gehirns nicht normal funktionieren kann, wodurch Bewegungen langsam und/oder unpräzise werden.

Es ist nicht bekannt, warum Dopamin produzierende Nervenzellen absterben, aber es wurden mehrere mögliche Ursachen untersucht:

    • Genetische Faktoren
      Die Forschung konnte bestimmte Genmutationen identifizieren, die Morbus Parkinson verursachen könnten. Diese sind aber sehr selten. Sie kommen nur dort gehäuft vor, wo viele Familienmitglieder von Parkinson betroffen sind.
    • Umweltgifte
      Obwohl es keine schlüssigen Beweise dafür gibt, dass dies eine Ursache ist, glauben einige Wissenschaftler, dass die Verbreitung von Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden mit der Entwicklung der Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht werden kann.
    • Beschleunigter Alterungsprozess
      Eine Theorie besagt, dass bei manchen Menschen aus einem unbekannten Grund der normale, altersbedingte Tod der Nervenzellen, die Dopamin produzieren, beschleunigt und so die Entwicklung der Parkinson Krankheit begünstigt wird.
    • Freie Radikale
      Einige Forscher glauben, dass die Nervenzellen, die Dopamin produzieren, aufgrund der Aktivität freier Radikale absterben. Freie Radikale sind potenziell schädliche Moleküle, die im Körper bei normalen chemischen Reaktionen entstehen.
    • Lewy-Körperchen
      In den Gehirnen von Menschen mit der Parkinson Krankheit treten viele Veränderungen auf. Eine dieser Veränderungen ist das Vorhandensein von Lewy-Körperchen. Das sind abnormale Klumpen von Proteinen innerhalb der Gehirnzellen. Es wird angenommen, dass Lewy-Körperchen einen wichtigen Hinweis auf die Ursache der Parkinson-Krankheit liefern.

Risikofaktoren

Zu den offensichtlichen Risikofaktoren für die Entwicklung der Parkinson Krankheit gehören:

    • Steigendes Alter
    • Familienanamnese von Parkinson
    • Extremer Stress
    • Kopftraumata
    • Kaukasische Abstammung
    • Herbizid-/Pestizid-Exposition
    • Erhöhte Aufnahme von Nahrungsfetten

Ein erhöhtes Risiko besteht außerdem bei den folgenden Faktoren:

    • Rauchen
    • Erhöhter Koffeinkonsum
    • Frühzeitige Maserninfektion im Kindesalter

Welche Symptome gehen mit Morbus Parkinson einher?

Es gibt 4 Hauptsymptome, die mit Morbus Parkinson einhergehen. Diese sind:

    • Tremor
      Tritt insbesondere an Händen und spezifisch an den Fingern auf. Der Tremor ist am stärksten, wenn die Gliedmaßen entspannt sind und am schwächsten, wenn Aufgaben wie Trinken oder Essen ausgeführt werden.
    • Steifheit
      Steifheit oder Rigidität ist ein häufiges Frühsymptom der Parkinson-Krankheit und zeigt sich am deutlichsten in den großen Muskelgruppen. Die Betroffenen haben zum Beispiel Schwierigkeiten, von einem Stuhl aufzustehen, sich im Bett umzudrehen oder zu gehen. Feine Fingerbewegungen wie zum Beispiel das Schließen eines Knopfes oder das Binden eines Schnürsenkels können ebenfalls schwierig sein.
    • Langsame Bewegung (Bradykinesie)
      Die Betroffenen haben Schwierigkeiten, Bewegungen zu initiieren. Folglich sind die Bewegungen verlangsamt. Es kann ebenso ein Mangel an Koordination bei der Bewegung auftreten, sodass sich normale Aktivitäten als schwierig erweisen. Tätigkeiten, die früher schnell und bequem ausgeführt werden konnten, wie beispielsweise Waschen oder Anziehen, können nun in Folge der Erkrankung mehrere Stunden dauern. Durch die Langsamkeit der Bewegungen kann in manchen Situationen auch das Gesicht ausdruckslos erscheinen.
    • Verlust des Gleichgewichts
      Dies ist ein Symptom, das sich im Laufe der Zeit entwickelt. Aufgrund von Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen kann sich ein Parkinson Erkrankter nach vorne oder hinten lehnen. Als Folge werden die Schritte oftmals klein und schlurfend. Leider erhöht sich auch die Sturzgefahr.

Andere Symptome, die auftreten können, sind:

    • Hautempfindungen und Schmerzen
    • Verstopfung
    • Blasenprobleme
    • Sexuelle Dysfunktionen
    • Schlafprobleme
    • Müdigkeit
    • Depressionen
    • Veränderte Sprache (kann undeutlich und langsam sein)
    • Schwierigkeiten beim Schreiben
    • Taubheit
    • Demenz (beeinträchtigtes Gedächtnis und Konzentration)
    • Verringertes Blinzeln
    • Erhöhte Speichelproduktion
    • Emotionale Veränderungen

Diagnosestellung

Es gibt keine speziellen Tests, um Morbus Parkinson zu diagnostizieren. Im Frühstadium ist die Diagnose der Parkinson Krankheit selbst für einen erfahrenen Arzt schwierig. Zum Beispiel ähnelt der Tremor bei Morbus Parkinson oftmals dem einer weniger schweren Form der Bewegungsstörung, dem sogenannten essentiellen Tremor. Eine neurologische und körperliche Untersuchung, mithilfe bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT beinhaltet, kann dementsprechend mögliche Erkrankungen ausschließen.

Aber bei Verdacht auf Morbus Parkinson kann eine Überweisung an einen Neurologen hilfreich sein, um die Diagnose Morbus Parkinson zu bestätigen. Dieser verschreibt eine Probedosis von Carbidopa-Levodopa, einem Medikament gegen die Parkinson Krankheit. Sofern sich die Symptome mit diesem Medikament deutlich verbessern, kann die angenommene Diagnose bestätigt werden.

Die Diagnose basiert letztendlich auf:

    • der Krankengeschichte der Person
    • der Beobachtung der Symptome

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Morbus Parkinson kann bislang noch nicht geheilt werden und konzentriert sich daher auf die Behandlung der Symptome. Im Fokus stehen dabei die Linderung der Symptome. Bei der Behandlung der Parkinson Krankheit können folgende Therapien eingesetzt werden:

    • Medikamente
      Medikamente können ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die verschrieben werden können. Die beiden am häufigsten verwendeten Medikamente zur Kontrolle der Symptome sind:

    • Carbidopa-Levodopa:
      Levodopa hat sich für viele Menschen als wirksame Behandlung erwiesen, denn Levodopa wird im Gehirn in Dopamin umgewandelt. Mit der Zeit lässt die Wirkung von Levodopa nach, die anfänglich die Symptome reduzierten konnte. Abgesehen davon kann es ebenso zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Übelkeit und unwillkürlichen Bewegungen kommen. Levodopa wird oft mit Carbidopa kombiniert, um eine vorzeitige Umwandlung des Levodopa in Dopamin außerhalb des Gehirns zu verhindern. Dadurch können Nebenwirkungen in vielen Fällen vermieden oder zumindest verringert werden. Zusätzlich können außerdem Catechol-O-Methyltransferase-Hemmer verschrieben werden. Zusammen mit Carbidopa-Levodopa verabreicht, verlängert diese Medikamentenklasse die Wirkung der Levodopa-Therapie leicht, indem sie ein Enzym blockiert, das Dopamin abbaut.

    • Dopamin-Agonisten:
      Während Levodopa das Dopamin im Gehirn künstlich ersetzt, ahmen Dopamin-Agonisten die Wirkung des verlorenen Dopamins nach. Sie können allein oder in Kombination mit Levodopa eingesetzt werden. Dopamin-Agonisten können über mehrere Jahre hinweg wirksam bleiben und vermeiden einige der unerwünschten Nebenwirkungen von Levodopa.

In einem frühen Stadium der Krankheit können außerdem folgende Medikamente gute Wirkungen erzielen:

    • Amantadin:
      Anfänglich im Frühstadium kann dieses Medikament verschrieben werden, um die Symptome der leichten Parkinson-Krankheit kurzfristig zu lindern. Es kann auch zusammen mit Carbidopa-Levodopa in den späteren Stadien der Parkinson-Krankheit verabreicht werden, um unwillkürliche Bewegungen zu kontrollieren, die Levodopa verursachen.

    • MAO-B-Hemmer:
      Auch diese Medikamentenklasse eignet sich, um die Symptome in den frühen Stadien der Parkinson-Krankheit zu lindern.

    • Physiotherapie
      In unseren Praxen für Physiotherapie in Köln, Hürth, Frechen und Erftstadt behandeln wir Morbus Parkinson. Physiotherapie sollte ein wesentlicher Bestandteil der Therapie sein. Sie verbessert Mobilität, Koordination, Bewegungsumfang und Muskeltonus. Stürze können in Folge der Steigerung der Muskelkraft, der Verbesserung des Gangs und des Gleichgewichts verhindern und kontrolliert werden. Folglich fühlen sich Parkinson Erkrankte sicherer und leistungsfähiger im Alltag.

    • Ergotherapie
      Durch die Anpassung der Wohn- und Arbeitsumgebung und die Bereitstellung von Mobilitätshilfen kann ein Ergotherapeut Menschen mit Morbus Parkinson helfen, ihre Unabhängigkeit zu erhalten und den Alltag zu erleichtern.

    • Logopädische Therapie
      Manche Menschen mit Morbus Parkinson entwickeln eine undeutliche oder stotternde Sprache. Ein Logopäde kann ihnen helfen, ihre Kommunikation, insbesondere die Aussprache zu verbessern.

    • Gehirnchirurgie
      Ein chirurgischer Eingriff wird zwar nicht häufig durchgeführt, kann aber in Fällen von schwerem Tremor oder unwillkürlichen Bewegungen angebracht sein. Hirnchirurgie als Behandlung der Parkinson-Krankheit wird von einem spezialisierten Neurochirurgen durchgeführt.

In den letzten Jahren hat sich die tiefe Hirnstimulation (DBS) zur wichtigsten chirurgischen Option bei der Parkinson-Krankheit entwickelt. Dabei wird eine kleine Elektrode in das Gehirn implantiert, dort wo die Schädigung ist. Folglich werden die Signale elektrisch unterbrochen, die für das das Zittern verantwortlich sind. Die Operation ist kompliziert und umfangreich: Sie kann bis zu 8 Stunden dauern. Die Kriterien für die Auswahl von Patienten, die für die Operation geeignet sind, sind sehr streng. Demzufolge findet eine Operation nur dann statt, sofern der Patient die vorausgesetzten Kriterien erfüllt.

Wie kann die Physiotherapie bei Morbus Parkinson helfen?

Wie bereits oben erwähnt, ist Physiotherapie ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungsplans bei Parkinson Patienten. Im Fokus liegt der Erhalt oder die Wiedererlangung motorischer Fähigkeiten und die Verbesserung der Selbstständigkeit im Alltag. Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher der Patient die Physiotherapie beginnt. Folglich kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und die Einnahme von Medikamenten verringert werden. Mit einem entsprechenden Therapieplan kann ein Parkinson Patient seine Selbstständigkeit in großen Teilen lange aufrechterhalten.

Mögliche Elemente der Physiotherapie können sein:

    • Übungen zur Verbesserung der Koordination
    • Steigerung der Muskelkraft
    • Geh Übungen
    • Laufbandtraining
    • Rhythmische Bewegungsgymnastik
    • Analyse und Verbesserung der Haltung
    • Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts
    • Manuelle Therapie

Es gibt außerdem eine spezifische Bewegungstherapie (BIG) für Parkinson Erkrankte. Diese soll das Voranschreiten der Symptome, insbesondere die Verlangsamung der Beweglichkeit hinauszögern, in dem Bewegungsabläufe, die für den individuellen Alltag des Patienten besonders wichtig sind oder ihm besonders schwerfallen, in großem Umfang geübt werden. Diese Abläufe werden regelmäßig wiederholt und vom Therapeuten kontrolliert. Diese Routine führt dazu, dass es dem Patienten leichter fällt, die automatisierten Bewegungen in seinen Alltag zu integrieren. Auf diese Weise wird Sicherheit generiert und Selbstständigkeit erhalten.

 

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Schlaganfall (Apoplex)

Diagnose Apoplex

15 Millionen Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall. Du oder eine Person in Deinem Umfeld hat plötzlich Taubheitsgefühle in einer Seite des Körpers? Vielleicht ergänzt durch Sprachstörungen, Sehstörungen, Desorientierung und plötzlich auftretende Kopfschmerzen? Dann heißt es schnell reagieren, denn jede Minute zählt!

Was ist ein Schlaganfall?

Diese Diagnose kennt kein Alter, denn er tritt auch bei jungen Menschen auf und sollte altersunabhängig niemals unterschätzt werden. Bei einem Schlaganfall wird die Blutzufuhr zum Gehirn blockiert. Ursache kann ein Blutgerinnsel oder ein kaputtes bzw. rupturiertes Blutgefäß im Gehirn sein. Die Ruptur oder blockierte Zufuhr verhindert, dass das sauerstoffreiche Blut das Hirngewebe erreicht. Ohne Sauerstoff werden Gehirnzellen und -gewebe geschädigt und beginnen innerhalb weniger Minuten abzusterben.

Wie entsteht ein Schlaganfall?

Die Ursache der Diagnose hängt von der Art des Schlaganfalls ab. Die 3 Hauptarten des Schlaganfalls sind die transitorische ischämische Attacke (TIA), der ischämische Schlaganfall und der hämorrhagische Schlaganfall.

Transitorische ischämische Attacke (TIA)

Ungefähr 80% der Schlaganfälle fallen in die ersten beiden Kategorien. Eine TIA wird durch eine vorübergehende Verstopfung in einer Arterie verursacht, die zum Gehirn führt. Die Blockade -typischerweise ein Blutgerinnsel- verhindert, dass Blut zu bestimmten Teilen des Gehirns fließt. Eine TIA dauert in der Regel ein paar Minuten bis hin zu ein paar Stunden. Anschließend löst sich die Blockade und der Blutfluss wird wiederhergestellt. Die TIA wird auch als Vorstufe eines Schlaganfalls bezeichnet. Je öfter eine TIA auftritt, desto wahrscheinlicher ist es im hohen Alter einen Schlaganfall zu erleiden.

Ischämischer Schlaganfall

Ein ischämischer Schlaganfall wird durch eine Blockade in einer Arterie verursacht, die zum Gehirn führt. Diese Blockade kann ein Blutgerinnsel sein oder durch Atherosklerose (krankhafte Einlagerung von Cholesterin und anderen Fetten) verursacht werden. Bei der Atherosklerose lagert sich Plaque (eine fetthaltige Substanz) an den Wänden eines Blutgefäßes ab. Ein Stück des Plaques kann abreißen und sich in einer Arterie festsetzen, wodurch der Blutfluss blockiert wird und ein ischämischer Schlaganfall entsteht. Bei einem Blutgerinnsel ist es ähnlich. Aufgrund von hohen Thrombosewerten oder einer Fehlfunktion der Blutgefäßklappen kann sich eine Thrombose (Blutgerinnsel) bilden. Dieses Blutgerinnsel kann sich im Laufe der Zeit lösen und wird dann als Thrombus bezeichnet. Der Thrombus kann bis ins Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall verursachen.

Hämorrhagischer Schlaganfall

Ein hämorrhagischer Schlaganfall wird hingegen durch ein geplatztes oder undichtes Blutgefäß verursacht. Das Blut sickert in oder um das Hirngewebe, verursacht Druck und schädigt die Gehirnzellen. Es gibt zwei mögliche Ursachen für einen hämorrhagischen Schlaganfall. Ein Aneurysma (ein geschwächter, ausgebeulter Abschnitt eines Blutgefäßes) kann durch hohen Blutdruck verursacht werden und zu einem geplatzten Blutgefäß führen. Seltener kann eine sogenannte arteriovenöse Malformation, eine abnorme Verbindung zwischen Venen und Arterien, zu Blutungen im Gehirn führen.

 

Welche Symptome gehen mit einem Schlaganfall einher?

Der Verlust des Blutflusses zum Gehirn schädigt das Gewebe im Gehirn. Die Symptome zeigen sich in jenen Körperteilen, die von den geschädigten Bereichen des Gehirns kontrolliert werden.

Symptome können sein:

 

    • Lähmungen
    • Taubheit oder Schwäche in Arm, Gesicht und Bein, besonders auf einer Seite des Körpers
    • Hängen auf einer Seite des Gesichts oder ein ungleichmäßiges Lächeln
    • Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen von Sprache
    • Verwirrung, Desorientierung oder mangelnde Reaktionsfähigkeit
    • undeutliche Sprache
    • Sehprobleme
    • Schwierigkeiten beim Gehen
    • Verlust des Gleichgewichts oder der Koordination
    • Schwindel
    • starke, plötzliche Kopfschmerzen mit unbekannter Ursache

Frauen haben ein höheres Risiko als Männer an einem Schlaganfall zu sterben. Deshalb ist es wichtig, einen Schlaganfall so früh wie möglich zu erkennen. Außerdem können bei Frauen zusätzlich noch eine Reihe anderer Symptome auftreten, welche die Diagnosestellung erschweren.

Zu den Schlaganfall-Anzeichen, die bei Frauen auftreten, gehören:

 

    • Übelkeit oder Erbrechen
    • Halluzinationen
    • Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden
    • Ohnmacht
    • Krampfanfälle
    • Plötzliche Verhaltensänderungen, insbesondere Unruhe

Je früher die Behandlung und Versorgung, desto besser sind die Aussichten zur vollständigen Genesung. Aus diesem Grund ist es hilfreich, die Anzeichen eines Schlaganfalls zu kennen, sodass man bei Verdacht schnell handeln kann. Im Falles eines Verdachts auf einen Schlaganfall daher sofort den Notarzt anrufen! Jede Minute zählt.

Diagnosestellung

Der behandelnde Arzt wird den Patienten oder ein Familienmitglied zu den aufgetretenen Symptomen befragen und was danach getan wurde. Er wird die Krankengeschichte des Patienten erheben, um Risikofaktoren für einen Schlaganfall herauszufinden. Auch regelmäßig eingenommene Medikamente können für die Diagnosestellung wichtig sein.

Darauf folgt eine körperliche Untersuchung, die folgendes beinhalten kann:

 

    • Blutdruck messen
    • Herz abhören
    • Gleichgewicht/Koordination testen
    • Taubheitsgefühl in Armen, Gesicht oder Beinen feststellen
    • Allgemeine Schwäche feststellen
    • Frage nach Anzeichen von Verwirrung
    • Frage nach Sehstörungen

Der Arzt wird daraufhin bestimmte Tests durchführen. Diese können dem Arzt helfen festzustellen:

    • ob der Patient einen Schlaganfall hatte
    • was ihn verursacht haben könnte
    • welcher Teil des Gehirns betroffen ist
    • ob eine Blutung im Gehirn vorliegt

Diese Tests können auch feststellen, ob die Symptome durch etwas anderes verursacht wurden.

Um festzustellen, ob der Patient einen Schlaganfall hatte und um eine andere Erkrankung auszuschließen, kann der behandelnde Arzt verschiedene, weiterführende Tests durchführen.

Diese Tests umfassen:

    • Blutuntersuchungen
    • MRT- und CT-Untersuchung
    • EKG
    • Zerebrales Angiogramm
    • Karotis-Ultraschall
    • Echokardiogramm
    • Liquorpunktion

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Ein Schlaganfall erfordert sofortige ärztliche Hilfe. Wenn Du glaubst, dass Du oder eine andere Person einen Schlaganfall erleide(s)t, ruf umgehend den Notarzt. Eine sofortige Behandlung ist der Schlüssel zur Genesung.

Die Behandlung richtet sich nach der Art des Schlaganfalls und der individuellen Konstitution des Patienten und ebenso der Ursache. Im Folgenden werden die gängigsten Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt:

    • Gerinnsel-auflösende Medikamente (können Blutgerinnsel in den Arterien des Gehirns auflösen)
    • Mechanische Thrombektomie
    • Stents
    • Operation
    • Abklemmen (Blutung wird gestoppt)

Es ist wichtig, dass die Genesung und Rehabilitation so schnell wie möglich beginnt. Tatsächlich sollte die Genesung nach einem Schlaganfall bereits im Krankenhaus beginnen. Dort kann ein Behandlungsteam den Zustand des Patienten stabilisieren, die Auswirkungen des Schlaganfalls beurteilen und mit der Therapie beginnen, die die Physiotherapie, Logopädie und andere Maßnahmen beinhaltet.

Wie kann die Physiotherapie bei einem Schlaganfall helfen?

Physiotherapie sollte also schon im Krankenhaus ein wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung sein. Studien zeigen, dass frühe Mobilisation in direktem Zusammenhang mit besserem Outcome, also besseren Ergebnissen im Krankheitsverlauf steht.

In der anschließenden Rehabilitation kann der Physiotherapeut beim Wiederherstellen der Körperfunktionen, dem Erlernen von Alltagsaktivitäten und somit bei der Wiedererlangung der Selbstständigkeit helfen. Die Therapie unterscheidet sich je nach gesundheitlichem Zustand sowie individuellen Bedürfnissen des Patienten stark.

Mögliche Elemente einer Therapie können die folgenden sein:

Darüber hinaus üben Physiotherapeuten eine beratende und aufklärende Funktion für Patienten und Angehörige aus.

 

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Gerne stehen wir dir für weitere Fragen zum Thema Schlaganfall (Apoplex) zur Verfügung.


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