Stoßwellentherapie

Was ist die Stoßwellentherapie?

Bei der Stoßwellentherapie werden elektromagnetische Stoßwellen mithilfe eines Stoßwellengerätes erzeugt. Anders gesagt, die mechanischen, akustischen Druckimpulse werden über eine Schallsonde erzeugt und auf die behandelnde Körperstelle gerichtet. Das heißt, dass sich die Druckimpulse durch einen schnellen Druckanstieg und einer kurzen Impulsdauer charakterisieren. Infolgedessen können die Wellen die Haut, Muskeln und Fettgewebe durchdringen. Die Energie der Stoßwellen wird erst freigesetzt, wenn diese auf einen festen Widerstand treffen. Dabei werden bei der Freisetzung der Energie zum Beispiel Verkalkungen zertrümmert. 

Bei der Stoßwellentherapie werden außerdem radiale Wellen freigesetzt. Radial bedeutet, dass sich diese Impuls-Stoßwellen dann von der Kontaktstelle aus in alle Richtungen verteilen, wodurch das gesamte gewünschte Behandlungsgebiet erreicht werden kann. Diese radialen Wellen sind energieärmer und breiten sich flächiger aus. Somit stimulieren sie das Gewebe und fördern die Durchblutung sowie den Zellstoffwechsel. Radiale Wellen lindern folglich Schmerzen und unterstützen den Heilungsprozess.

 

Wo kann ich mich behandeln lassen?

Unsere modernen Physiotherapiepraxen bieten innovative “Stoßwellentherapie” an verschiedenen Standorten an. Unser qualifiziertes Team fördert Ihre Gesundheit durch empathische Fachbetreuung. Erleben Sie, wie Stoßwellentherapie Ihre Beweglichkeit steigert und Ihr Wohlbefinden verbessert – für eine nachhaltige Erhöhung Ihrer Lebensqualität. Diese Leistung bieten wir an den folgenden Standorten an: Köln Innenstadt, Hürth, Frechen.

Bei welchen Beschwerden kann die radialen Stoßwellentherapie angewendet werden?

Mit der Stoßwellentherapie und ihren positiven Wirkungen auf das Gewebe, können wir in unseren Praxen in Hürth, Köln & Frechen folglich viele Beschwerden mindern und folgende Krankheitsbilder effektiv behandeln:

  • Muskuläre Verspannungen
  • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis radialis/ulnaris)
  • Chronische Schultersehnenbeschwerden mit und ohne Verkalkungen (Impingement-Syndrom, Tendinitis calcanea)
  • Fersensporn
  • Patellaspitzensyndrom
  • Tibiakantensyndrom
  • Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm (Bursitis trochanterica)
  • Chronische Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (Myofasziale Schmerzsyndrome)
  • Nicht-heilende Knochenbrüche

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CMD Kiefergelenkstherapie

Was ist die Kiefergelenkstherapie (CMD)?

Die Abkürzung CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt eine Funktionsstörung des Kiefergelenks. In Deutschland leiden schätzungsweise 7 Millionen Menschen (rd. 10% der Bevölkerung) unter den schmerzhaften Beschwerden einer CMD.

Damit sie nicht auch dazu gehören, setzen wir erfolgreich die CMD Kiefergelenkstherapie in unseren Praxen für Physiotherapie in Köln, Hürth sowie Frechen ein.

Die Beweglichmacher - CMD Kiefergelenkstherapie
Behandlung von CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Wie läuft eine CMD Kiefergelenkstherapie ab?

In unserer Physiotherapie Praxen in Köln, Hürth und Frechen untersuchen wir zunächst, ob das Kiefergelenk die tatsächliche Ursache für eine langandauernde Beschwerde ist oder als eine sekundäre Folge, z.B. von Halswirbel- oder Schultergelenkstörungen auftritt. Da zu den Symptomen der CMD unter anderem Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Schwindel, Ohrgeräusche und nicht zuletzt Zahnknirschen gehören, kann eine Kiefergelenkstherapie in Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt erfolgen.

Neben der Kiefergelenkstherapie (CMD) behandeln wir unsere Patienten in unseren Praxen für Physiotherapie in Köln, Hürth & Frechen auch mit den klassischen physiotherapeutischen Methoden, wie der manuellen Therapie oder der Krankengymnastik.

Wie äußert sich eine CMD?

Beschwerden am Kiefergelenk können sowohl lokal auftreten, als auch von anderen Körperbereichen stammen oder diese involvieren. Lokale Ursache kann das Kiefergelenk mit seinen Strukturen sein. Dabei reicht eine Kieferfehlstellung oder eine Fehlfunktion im Bereich der Kapsel des Kiefergelenks aus, um die CMD-Beschwerden auszulösen. Aber auch umliegende Strukturen können von der CMD betroffen sein. Hauptverantwortlich dafür ist die Nähe zum Hals, Kopf sowie anderen Nerven- und Gelenkbereichen des Körpers, von denen die Fehlfunktion ausstrahlen kann.

Typische Beschwerden der craniomandibulären Dysfunktion sind:

• Schmerzen und Beeinträchtigungen im Kiefer- und Kaubereich
• Unerklärbare Zahnschmerzen
• Zahnknirschen und Zahnpressen
• Gesichtsschmerzen
• Bewegungseinschränkung im Kiefer
• Ohrgeräusche/Tinnitus
• Schwindel
• Nackenverspannungen
• Kopfschmerzen

CMD-Behandlung - Die Beweglichmacher
CMD-Behandlung - Die Beweglichmacher

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CMD

Craniomandibuläre Dysfunktion

Du wachst morgens mit Kopf- oder Ohrenschmerzen auf? Dein Nacken oder Rücken fühlt sich verspannt an? Im Laufe des Tages plagen Dich Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen? Auch wenn es sich auf den ersten Blick komisch anhört, Du könntest unter einer Kiefergelenksdysfunktion leiden.

Aufgrund der vielseitigen Symptome wird CMD oftmals erst viel zu spät erkannt und behandelt. Deshalb erfährst Du hier, welche Symptome auf CMD hinweisen und welche Therapieansätze es gibt.

CMD ist die Abkürzung für craniomandibuläre Dysfunktion. Bei diesem Krankheitsbild stimmt – salopp gesagt – „etwas mit den Kiefergelenken nicht“. Der Begriff bezieht sich auf eine Gruppe von Erkrankungen, die das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur und die damit verbundenen Strukturen betreffen. Die Krankheit ist sehr vielschichtig, was Du auch noch an der Bandbreite der möglichen Symptome sehen wirst und erfordert deshalb hohes interdisziplinäres Wissen vom behandelnden Arzt und Therapeuten.
Kiefergelenksbeschwerden treten relativ häufig auf und betreffen bis zu 25% der deutschen Bevölkerung, obwohl nur etwa 5% wegen ihrer Symptome medizinische Hilfe suchen. Sie können in jedem Alter auftreten, sind aber bei Frauen und im Alter zwischen 20 und 50 Jahren häufiger.

Wie entsteht CMD?

Es gibt eine Reihe möglicher Faktoren, wie es zu CMD kommen kann:

  • Zahnverlust
  • Unprofessioneller Zahnersatz
  • Zahnfehlstellungen
  • Kieferfehlstellungen
  • Überaktivität der Muskeln (Zähneknirschen oder -pressen)
  • hormonelle Störungen
  • Stress
  • psychische Probleme
  • Grunderkrankungen wie Rheuma, Arthrose und Arthritis. Diese Faktoren bewirken, einzeln oder in Kombination, dass die Kiefermuskeln permanent unter Spannung stehen und sich letztendlich verspannen.

Symptome einer CMD?

Die 3 Leitsymptome von CMD sind:

    • eingeschränkte Kieferfunktion
    • Gesichtsschmerzen
    • Gelenkgeräusche

Vor allem Schmerzen, die unmittelbar vor dem Tragus des Ohres lokalisiert sind und auf das Ohr, die Schläfe, die Wange und entlang des Unterkiefers ausstrahlen, sind für eine Kiefergelenkserkrankung in hohem Maße diagnostisch.

Zusätzlich zu den oben genannten kardinalen Symptomen treten sogenannte Begleitsymptome auf. Diese sind sehr vielfältig:

 

 

CMD
CMD

Diagnosestellung

Wie bereits oben erwähnt, sind Kiefergelenksdysfunktionen ein äußerst komplexes Krankheitsbild, welches hohes interdisziplinäres Wissen vonseiten des Arztes sowie die enge Zusammenarbeit von verschiedenen Ärzten und Therapeuten erfordert. Oftmals vermuten Patienten nicht, dass ihre Beschwerden vom Kiefer ausgehen, da die Symptome an anderen Stellen auftreten. Ein erfahrener Arzt wird das Krankheitsbild jedoch erkennen und passende Therapiemöglichkeiten in die Wege leiten. Deshalb bei dem Verdacht auf CMD frühzeitig einen Spezialisten aufsuchen!

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Therapiekonzepte für CMD. Diese werden individuell auf den Patienten abgestimmt. Schon eine Aufbissschiene kann zur Entspannung der Kaumuskulatur beitragen und die Beschwerden lindern. Darüber hinaus können Entspannungsübungen, Dehnübungen oder eine Physiotherapie helfen. Auch schmerzlindernde Medikamente können verschrieben werden, um zunächst einmal die Schmerzen zu lindern.

Wie kann die Physiotherapie bei CMD helfen?

Es gibt einige grundlegende Behandlungsmethoden, die Physiotherapeuten fast immer im Zuge der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen anwenden. Dazu zählen:

  • Eigenübungen

Natürlich sollte der Behandlungsplan individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten sein! Einen guten Physiotherapeuten erkennst Du daran, dass er sich Zeit für ein ausführliches Anamnesegespräch nimmt, in dem er sich nach dem Verlauf der Krankheit, bisherigen Behandlungen und aktuellen Symptomen erkundigt, um Deine Bedürfnisse optimal zu analysieren.

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Triggerpunkt Therapie

Was ist die Triggerpunkt Therapie?

Ein Triggerpunkt ist eine knotige Struktur innerhalb eines verspannten Muskelbündels. Diese befinden sich in einem Skelettmuskel oder seiner Faszie. Diese Triggerpunkte können Schmerzen in jedem Bereich des Körpers verursachen und sind in manchen Fällen chronische Entzündungsherde in der Muskulatur. Sehr häufig treten Schmerzen auch in weiter entfernten Körperregionen auf.

Mit der Triggerpunkt Therapie verspannte Muskeln lösen - Die Beweglichmacher
Mit der Triggerpunkt Therapie verspannte Muskeln lösen

Wie läuft diese Therapie ab?

Mit der Therapie können schmerzhafte Verspannungen behandelt werden. Diese Verspannungen treten in den meisten Fällen im Kopf-, Nacken- und Rücken auf. Unsere Physiotherapeuten in Köln, Hürth und Frechen lokalisieren diese Triggerpunkte und behandeln diese mit speziellen Druck- und Massagetechniken, um diese aufzulösen und zu brechen.

Mit der Triggerpunkt Therapie verspannte Muskeln lösen - Die Beweglichmacher
Mit der Triggerpunkt Therapie verspannte Muskeln lösen - Die Beweglichmacher

Was kann mit dieser Therapie behandelt werden?

In unseren Praxen für Physiotherapie in Köln, Hürth & Frechen legen wir mit der Triggerpunkt Therapie den Schwerpunkt auf folgende Behandlungsgebiete:

 

 

Triggerpunkt-Massage
Triggerpunkt-Massage

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Physiotherapeutische Behandlung - Die Beweglichmacher Köln & Hürth

Manuelle Therapie

Was ist die manuelle Therapie?

Die bereits im Altertum von Hippokrates verwendeten Griff- und Massagetechniken zur Behandlung von Gelenktraumata werden in der heutigen Fachsprache “manuelle Therapie” genannt. Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen „manus“ ab und bedeutet Hand. Das bedeutet, dass die Therapie eine sogenannte “hands on“ Therapie ist und von der Hand des Therapeuten profitiert.

Die manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparats untersucht und behandelt werden. Diese Funktionsstörungen können durch Fehlfunktionen der Knochen, Muskeln oder Nerven an den Gelenken ausgelöst werden. Die manuelle Therapie baut auf spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken auf, die Schmerzen lindern und Bewegungsstörungen beseitigen. Dabei untersucht der Physiotherapeut zunächst das betroffene Gelenk auf seine Gelenkmechanik, Muskelfunktion und Bewegungskoordination. Darauf aufbauend erstellt der Physiotherapeut einen individuellen Behandlungsplan.

In der manuellen Therapie steht nicht nur die passive Behandlungstechnik im Fokus, sie kann auch durch aktive Übungen erweitert und mit ihr kombiniert werden.

Seit 1976 darf die manuelle Therapie nur von speziell dafür ausgebildeten und weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden. Hier werden sowohl die
anatomischen Kenntnisse als auch die Biomechanik des menschlichen Bewegungsapparates vorausgesetzt. Diese Therapieform ist von der heutigen Medizin anerkannt und kann vom Arzt, mittels Rezept, verordnet werden.

In unseren Physiotherapiepraxen in Köln, Hürth & Frechen arbeiten speziell für die manuelle Therapie ausgebildete Physiotherapeuten.

Physiotherapeutische Behandlung - Die Beweglichmacher Köln & Hürth
Schmerzen lindern mit Physiotherapie

Wann wird die manuelle Therapie angewendet?

Im Fokus der manuellen Therapie steht die Mobilisation der Gelenke. Das Ziel ist die Bewegungserweiterung bei Einschränkungen des Bewegungsapparates. Außerdem lassen sich Fehlfunktionen in der Bewegungskette lösen. Hierfür wird häufig die Gleit- und Rolltheorie aus der Gelenkmechanik angewendet. Bei der manuellen Therapie gibt es zwei Anwendungstheorien, die mit unterschiedlichen Zuggraden des Therapeuten arbeiten.
Je nach Intensität des Zuges durch den Therapeuten, lässt sich die Gelenksernährung verbessern und die Bewegung erweitern.

Bei der Verbesserung der Gelenksernährung geht es in erster Linie darum, bestehende Schmerzen zu lindern. Bei der Bewegungserweiterung geht es darum, die Fehlfunktion der beiden Gelenkpartner zu verbessern, um die ursprüngliche Bewegung des Gelenks wiederzuerlangen.

Was kann mit der manuellen Therapie behandelt werden?

Ziel der manuellen Therapie ist die Wiederherstellung des Zusammenspiels zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

In unseren Praxen in Köln, Hürth & Frechen profitieren folgende Beschwerdebilder nach nur wenigen Anwendungen von der manuellen Therapie:

• Rückenschmerzen
Kiefergelenksprobleme
• Instabilitäten nach Sportverletzungen
Jumper’s Knee
• Stauchungen
• Arthrose
• Bewegungseinschränkungen/Verminderte      Gelenkbeweglichkeit
• Gelenkblockierung
• Osteochondrose
• Nach Entzündungen von Gelenken
• Nach Operationen und Ruhigstellung
Migräne/Kopfschmerzen
Schwindel
• Sprunggelenksfraktur
Fersensporn

Manuelle Therapie - Die Beweglichmacher
Manuelle Therapie bei DIE BEWEGLICHMACHER in Köln & Hürth

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Klassische Massage - Die Beweglichmacher

Klassische Massagetherapie

Was ist die klassische Massagetherapie?

Die “Klassische Massagetherapie” (KMT) wenden wir in unserer Praxis in Köln und Hürth erfolgreich bei Verspannungen und Schmerzen des Bewegungsapparates an. Dabei ist sie durch bestimmte Griff- und Drucktechniken gekennzeichnet. Bei Bedarf wird Massage zudem mit Wärmetherapie, Elektrotherapie, Rotlicht oder Fango und Moorpackungen kombiniert, um so die stoffwechselanregende Wirkung zu steigern.

Was ist das Ziel der klassischen Massage?

Ziel der klassischen Massagetherapie ist die Verbesserung bzw. Steigerung der Durchblutung der zu behandelnden Muskulatur. Einerseits wird die Sauerstoffzufuhr innerhalb der Muskulatur erhöht und andererseits werden Schmerzen im Gewebe gelindert. Infolgedessen wird der Stoffwechsel angeregt und die Muskulatur gedehnt, gelockert und entspannt.

Klassische Massage - Die Beweglichmacher

Die klassische Massage als Vorbereitung weiterer Maßnahmen

In unseren Praxen für Physiotherapie in Köln, Hürth & Königsdorf dauert die durchschnittliche Behandlungszeit einer klassischen Massagetherapie ca. 20 Minuten. Unsere Physiotherapeuten bereiten die Muskulatur mit der Massage somit optimal auf weitere physiotherapeutische Maßnahmen vor.

 

Einsatzmöglichkeiten der klassischen Massagetherapie

Die klassische Massagetherapie findet viele Einsatzmöglichkeiten mit entsprechenden Zielsetzungen. Zum einen kann die klassische Massage als passive Erwärmung angewendet werden. Dabei ist hier zu beachten, dass keine tiefenwirksamen manuellen Grifftechniken angewendet werden dürfen, da diese unter anderem zu Ermüdung im Muskel führen können.

Zum anderen kann die klassische Massage als Erfrischung eingesetzt werden. Diese Behandlungsart kommt besonders in der Sportphysiotherapie vor und wird oft zur Regeneration nach hohen Belastungen, wie zum Beispiel Wettkämpfen genutzt. Auch hier wird durch erweiternde Griffe die klassische Massage zur Entzündung angewendet.

Die letzte Einsatzmöglichkeit der klassischen Massage ist die Rehabilitation, zum Beispiel nach Verletzungen wie Schwellungen, Zerrungen oder Faserrissen. Hier werden gezielte Grifftechniken auf Mikro-  bzw. traumatisierten Strukturen angewendet.

Wann wird die klassische Massagetherapie verschrieben?

Ärzte verordnen Massagetherapien bei folgenden Beschwerden:

  • schmerzhafte Verspannungen der Muskulatur
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • einseitige Belastung im Beruf
  • zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen (beispielsweise nach Sportunfällen)
  • Hexenschuss
  • Bandscheibenvorfall
  • Osteochondrose

Klassische Massage bei den Beweglichmachern in Köln & Hürth
Klassische Massage bei den Beweglichmachern in Köln & Hürth

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Ergonomie im Homeoffice

So schaffst Du Dir einen ergonomischen Arbeitsplatz zu Hause

Ergonomie ist heutzutage ein geläufiger Begriff, der vor allem im Büroalltag eine große Rolle spielt. Aber was bedeutet Ergonomie eigentlich genau? Und worauf muss Du achten, wenn Du Dir zu Hause ein ergonomisches Arbeitsumfeld schaffen möchtest?

 

Definition Ergonomie

Ergonomie setzte sich aus den beiden altgriechischen Worten „ergon“ und „nomos“ zusammen. Ersteres bedeutet auf Deutsch „Arbeit“ und Letzteres „Regel“ oder „Gesetz“. Ergonomie könnte man also als die Lehre von der Gesetzmäßigkeit menschlicher oder automatisierter Arbeit bezeichnen. Es geht darum, den Arbeitsablauf, die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld eines Menschen so zu gestaltet, dass er möglichst effizient arbeiten kann und dabei so wenig wie möglich ermüdet oder gar geschädigt wird.

 

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ergonomie am Arbeitsplatz kann man in 3 große Themenfelder teilen: Physische Belastungen, psychische Belastungen und Umgebungsvariablen wie Licht, Temperatur, Lautstärke etc. Wir wollen uns in diesem Artikel vor allem den physischen Belastungen widmen, sprich den Dingen, die während der Arbeit auf unseren Körper einwirken. Im Jahr 2015 wurden über 20 % aller Krankschreibungen in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems erteilt. Mit 6 % machen Rückenprobleme innerhalb dieser Gruppe den größten Teil aus.

Aber warum bekommen so viele Menschen vom Arbeiten am Schreibtisch Rückenprobleme? Durch ungünstige ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz können Verspannungen entstehen, die zum Teil zu schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie Bandscheibenvorfall oder chronischen Nackenschmerzen führen. Langanhaltende, statische Arbeit sollten daher im besten Fall nur mit ergonomisch entwickelten Möbeln verrichtet werden. Vermutlich hast Du keine ergonomisch entwickelten Möbel zu Hause. Aber es gibt es paar einfach Tricks, mit denen Du Dir Deinen Arbeitsplatz zu Hause so ergonomisch wie möglich gestalten kannst.

 

Der perfekte Arbeitsplatz

Bei der Gestaltung des perfekten Arbeitsplatzes gibt es 3 Variablen: den Bürostuhl, den Schreibtisch und den oder die Bildschirme. Der wichtigste Faktor ist der Stuhl, auf dem Du den ganzen Tag sitzt. Dieser soll eine stabile Stütze sein, der Dir eine Haltung ermöglicht, die über längere Zeit bequem ist und Deinen physiologischen Anforderungen entspricht.

 

Die richtige Sitzgelegenheit

 

  1. Sitzfläche
    Du solltest beim Sitzen leicht gegen die Lehne drücken. Zwischen Kniekehle und Sitzfläche sollte ein kleiner Abstand von wenigen Zentimetern sein.
  2. Höhe
    Deine Füße sollten flach auf dem Boden stehen können und Deine Unter- und Oberschenkel einen 90 Grad Winkel bilden. Über Deinem Oberschenkel sollte noch Platz bis zur Tischkante sein.
  3. Rückenlehne
    Die Rückenlehne sollte bei aufrechtem Sitzen Dein Kreuz stützten, aber so eingestellt sein, dass Du Dich ohne Kraftaufwand nach hinten lehnen kannst.
  4. Armstützen
    Falls Dein Stuhl Armstützen hat, sollten diese so eingestellt sein, dass Deine Schultern sich nicht anheben, wenn Deine Ellbogen darauf liegen.

 

Tisch ist nicht gleich Tisch

Dein Schreibtisch sollte auf jeden Fall ausreichend groß sein. In einem Büro gilt ein Schreibtisch erst ab 160 cm x 80 cm als Schreibtisch, vorher ist es eine Ablagefläche. Der Tisch sollte, je nach Sitzgröße, 20 bis 30 cm über der Sitzfläche liegen. Im normalen Sitzen sollten Deine Ellbogen waagerecht auf der Tischplatte aufliegen. Es sollte Platz sein, unter dem Tisch auch mal die Beine auszustrecken, ohne gegen eine Wand zu stoßen oder sich in Kabeln zu verheddern. Wenn Deine Hände auf dem Tisch aufliegen, sollten noch 10 cm Platz bis zur Tastatur sein.

 

Die Sache mit den Bildschirmen

Das ständige Schauen auf Bildschirme beansprucht Nacken und Halswirbelsäule besonders stark. Um die Belastung zu reduzieren, solltest Du Deine Monitore so platzieren, dass Du Deinen Kopf nicht seitlich drehen musst, um den Bildschirm betrachten zu können. Der obere Bildschirmrand sollte ungefähr eine Handbreit unter Deiner Augenhöhe sein, sodass Du Deinen Kopf nicht stark senken musst, um auf dem Bildschirm zu lesen.

Der Abstand zwischen Augen und Monitor sollte in etwa eine Armlänge betragen. Wenn Du etwas nicht lesen kannst, weil es zu klein gedruckt ist, solltest Du nicht näher an den Bildschirm herangehen, sondern die Schrift größer stellen. Generell ist die Faustregel: je größer der Bildschirm, desto besser! Auf großen Monitoren lässt es sich nicht nur effizienter arbeiten, sie schonen auch noch die Augen und somit das Gehirn vor Überlastung.

Wie kann Physiotherapie helfen?

Rücken- und Nackenschmerzen sind ärgerlich und können Dich im Alltag belasten. Zu den oben genannten Dingen, die Du selber machen kannst, um Beschwerden vorzubeugen, bieten wir in unserer Physiotherapie Praxis in Köln zusätzlich folgende Therapien an, mit denen wir erfolgreich Schmerzen lindern: